Für die digitale Freiheit auf dem Smartphone
Die Piratenpartei unterstützt die Initiative Keep Android Open, die sich gegen die geplante Entwicklerverifizierung durch Google und für ein offenes Android-Ökosystem einsetzt. Die Maßnahme würde ab September 2026 die Installation von Apps erheblich einschränken und damit die digitale Selbstbestimmung der Nutzerinnen und Nutzer weiter schwächen.
Die PIRATEN sehen darin einen weiteren Schritt hin zu mehr Kontrolle durch große Plattformanbieter statt zu mehr Sicherheit für die Menschen. Gerade im Bereich digitaler Grundrechte sei es entscheidend, dass offene Systeme offen bleiben und freie Software nicht durch Konzernvorgaben ausgebremst werde. Die Partei verweist darauf, dass digitale Freiheit, informationelle Selbstbestimmung und Datenschutz zu den zentralen politischen Leitlinien gehören.
Anja Hirschel, Spitzenkandidatin der Piratenpartei zur Europawahl 2024, sagt dazu:
„Wir rufen die Politik auf, verantwortungsvoll mit der digitalen Freiheit als elementaren Bestandteil unserer Demokratie umzugehen und diese konsequent zu schützen. Gesellschaftliche Scheindebatten anzuzetteln um Überwachungsbefugnisse auszuweiten ist unredlich.“
Mit ihrer Unterstützung von Keep Android Open stellt sich die Piratenpartei gegen eine Entwicklung, die den Zugang zu freier Software erschweren und die Kontrolle über Geräte weiter in die Hände eines einzelnen Konzerns legen würde. Diese Politik vertritt sie mittlerweile offiziell seit 17 Jahren! Ein offenes Android sei nicht nur eine Frage technischer Architektur, sondern auch eine Frage demokratischer Teilhabe und digitaler Souveränität.
Quellen:
[1] Keep Android Open
[2] Keep Android Open CTA
[3] Heise Online: Keep Android Open
[4] SmartDroid: Breites Bündnis
[5] Heise 2009: Piratenpartei digitale Freiheit
[6] Piratenpartei: Klarnamenpflicht tötet
[7] Piratenpartei RLP: Privatsphäre und Datenschutz


